Automobilindustrie
Motorventil · Turbinenrad mit Welle für Turbolader · Gelenk- und Antriebswelle · Seitenwelle · Lenkwelle · Stoßdämpferteil · Gasgeneratorgehäuse für Airbags


Reibschweißen hat sich in vielen Bereichen bewährt, von der Automobilindustrie über Hydraulik und Landmaschinen bis zum Werkzeugbau. Es ermöglicht, Teile komplexer Geometrie aus einfachen Elementen aufzubauen und Werkstoffe mit unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung und unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften in einem Bauteil zu vereinen.
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Antriebsachse · Anhängerachse · Bremsnockenwelle · Radnabe · Gelenkwelle


Bremsanlagenteil · Achse · Gestänge


Kolbenstange · Zylinderboden mit Auge · Stangenende mit Auge und Gabelkopf


Planetengehäuse · Antriebswelle · Radnabe · Laufrolle · Hydraulikzylinder


Spiralbohrer · Fräser · Reibahle · Gewindebohrer · Räumnadel · Gesteinsbohrer · Werkzeughalter


Kabelschuh Kupfer–Aluminium · Stromschienenverbinder · Batterieverbinder · Leiterbolzen Kupfer–Stahl


Rohrübergang Aluminium–Kupfer · Rohrübergang Aluminium–Edelstahl

Flanschwelle · Zahnradnabe · Rohrstutzen mit Flansch


Betonstahl mit Ankerkopf · Ankerelement


Bohrrohr mit Verbinder · Bohrstange · Korrosionsbeständiger Rohrübergang · Pumpenteil

Im Vergleich zur herkömmlichen Fertigungstechnologie.
Das Planetengehäuse eines Traktors besteht aus einem relativ schweren Kopf und einer langen Welle. Herkömmlich wird es durch Gießen oder Schmieden hergestellt. Beide Verfahren sind arbeits- und energieintensiv. Sowohl beim Schmieden als auch beim Gießen bereitet die relativ lange Welle Schwierigkeiten.
Das Teil lässt sich in zwei Einheiten aufteilen: das Gehäuse und die Welle. Das Gehäuse besteht aus gut schmiedbarem Kohlenstoffstahl, die Welle wegen der höheren Festigkeitsanforderung aus legiertem Stahl. Nach dem Schweißen wird das Planetengehäuse normalisiert und fertigbearbeitet. Ein so hergestelltes Planetengehäuse ist dem Schmiedeteil in der Lebensdauer gleichwertig.
Der Kurbelwellenrohling wird in der Regel durch Gießen oder Schmieden hergestellt.
Sie lässt sich in drei Teile aufteilen, die sich schnell durch Abtrennen vom Stabmaterial herstellen lassen.
Aus einem Stück gefertigt, auf ganzer Länge aus Schnellarbeitsstahl (HSS).
Der Arbeitsteil von Zerspanungswerkzeugen besteht aus Schnellarbeitsstahl (HSS), der Schaft aus Kohlenstoffstahl. Das Reibschweißen ergibt eine präzise, rissfreie Verbindung zwischen den beiden unterschiedlichen Stählen. Das geschweißte Werkzeug erreicht die gleiche Standzeit wie ein einteiliges.
Die beiden Teile werden durch eine Gewinde- oder Schrumpfverbindung verbunden.
Die Lauffläche besteht aus gehärtetem oder verchromtem Stahl, das hintere Ende aus weicherem Stahl. Durch Reibschweißen lassen sich die beiden Teile mit hoher Präzision verbinden, und die Verbindung hält Wechsellasten besser stand als eine Gewinde- oder Schrumpfverbindung.
Der Schaft muss verschleißfest, der Teller warmfest sein.
Die beiden Legierungen werden durch Reibschweißen verbunden. Die vom Verfahren gewährleistete Koaxialität ist bei diesem Teil besonders wichtig.
Nur eine Hälfte der Welle ist korrosionsbeansprucht, und Durchmessersprünge sind häufig.
Erhebliche Einsparungen lassen sich erzielen, indem günstigerer Kohlenstoffstahl, auch mit anderem Durchmesser, an den Edelstahl geschweißt wird.
Die in der Luft- und Raumfahrt eingesetzten Titan- und Nickelbasislegierungen lassen sich durch Schmelzschweißen nur schwer verbinden.
Es entsteht eine präzise, verunreinigungsfreie Verbindung, zum Beispiel zwischen Triebwerksscheiben und Wellen.